Aktion C2: Wiederherstellung von Mager- (20 ha) und Feuchtwiesen (5 ha) und Heckenpflanzung (6 km)

Betreffende Standorte

Ziel der Aktion

Diversifizierung großer Kulturflächen - Verbesserung des Gefüges offener Lebensräume - Ermöglichung der Erhaltung und Verbreitung von Populationen von Zielarten in offenen Lebensräumen - Pflanzenhecken als Zufluchtsorte und Relais für Wildtiere in standardisierten Gebieten


Kurze Beschreibung

Die Landbewirtschaftung in den nördlichen Vogesen ist noch relativ vielfältig und umfangreich. Es gibt jedoch einige wenige große Anbauflächen von mehr als 100 ha, mit sehr wenig Strukturen z.B. Bäumen. In einigen Fällen sind die Wasserläufe, die diese Kulturen durchqueren unbewachsen und bemerkenswerte offene Lebensräume wie dünne oder nasse Wiesen neigen dazu, zu verschwinden. Diese großen Anbauflächen sind für die meisten Arten ungünstig und für einige von ihnen nicht passierbar. Die Wiederherstellung von Korridoren durch die Pflanzung von Hecken- oder Uferbäumen in diesen Gebieten wird ihre Durchlässigkeit für Arten erheblich verbessern. Die Wiederherstellung dieser Lebensräume ist für die Erhaltung und Verbreitung von Arten in freier Wildbahn von wesentlicher Bedeutung.




(Bis heute wurden 5148 Mio. gepflanzt, für Februar / März 2019 sind 1067 Mio. auf dem Gelände des regionalen Naturparks Vogesen du Nord geplant.) ??? Auf deutscher Seite hat das Projekt LIFE Biokorridore bisher 4,5 ha feuchtes Grünland (anfängliches Ziel 5 ha) und 7 ha mageres Grünland (anfängliches Ziel 20 ha) wiederhergestellt. Diese Aktion fördert das Überleben und den freien Verkehr von Arten, die mit offenen Lebensräumen in Verbindung stehen und durch die Vereinheitlichung von Landschaften und das Verschwinden bemerkenswerter offener Lebensräume der Réserve de Biosphère Transfrontalière des Vosges du Nord-Pfälzerwald bedroht sind.




Alle ausgewählten Standorte befinden sich in großen Anbaugebieten entlang der ökologischen Korridore von Freiflächen. Die verwendeten Bäume sind lokalen Ursprungs und an den Boden angepasst. Die Pflanzen werden entlang ländlicher Straßen, am Rande des landwirtschaftlichen Grundstücks, in einem Abstand von einem Baum alle 90 cm etwa platziert. Mit den begünstigten Gemeinden werden Verpflichtungsvereinbarungen unterzeichnet, um ihre Verpflichtung zu bestätigen, die Plantagen für mindestens die nächsten 20 Jahre so zu halten, wie sie sind.

Publié le 9 Februar 19.

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